FAQs

Frequently Asked Questions


Zum einen sind unsere Akku-Sicherheitsschränke für den einfachen innerbetrieblichen Transport unterfahrbar. Im Brandfall ist dies ein entscheidender Vorteil: der einfache Transportes mittels Hubwagen oder einem anderen geeigneten Flurförderfahrzeug aus dem Gebäude heraus kann einen potentiellen Schaden an der Immobile minimieren.

Ja! Der Lithium-Ionen-Akku-Schrank sind ideal für ein Leasing. Diese Betriebsausstattung ist bei ADESATOS auch als Leasing erhältlich. Schreiben Sie uns gerne eine Anfrage und wir senden Ihnen ein attraktives Leasingangebot für Ihren neuen LI-ION Akku-Schrank.

Nein. Bei den BASIC-Modellen ist die Detektion von Bränden im Inneren der Akku-Lagerschränke optional erhältlich. Die PRO-Modelle verfügen ab Werk über eine Branderkennung.
Die Brandunterdrückung wird bei ADESATOS Akku-Lagerschränken durch einen Aerosol-Löschgenerator realisiert. Zu unseren Sicherheitsschränken kann dieser Löschgenerator optional konfiguriert werden.

Wir empfehlen daher den Einsatz von Lithium-Ionen-Akkuschränken mit einem Feuerwiderstand von 90 Minuten – sowohl von innen als auch von außen. Dennoch sollte bereits vor der Inbetriebnahme eines solchen Schranks der Austausch mit Ihrem Schadensversicherer, der örtlichen Feuerwehr oder einem Sachverständigen erfolgen. Eine Gefährdungsbeurteilung sowie ein umfassendes Brandschutzkonzept sind in jedem Fall zwingend erforderlich. Gerne sind wir Ihnen bei der Brandschutzplanung und brandschutztechnische Baubegleitung behilflich. Unser Partner CB-Brandschutz unterstützt Sie gerne.

Derzeit existieren noch keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften oder Gesetze, die die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus regeln. Dennoch sind Li-Ion-Akkus im Betrieb als Gefahrstoffe zu behandeln. Inzwischen haben jedoch verschiedene Institutionen – darunter der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) sowie die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) – Empfehlungen zur sicheren Lagerung herausgegeben. Diese orientieren sich an einer Einteilung der Akkus in Kategorien mit geringer, mittlerer und hoher Leistung. Beim Einsatz von Ladeschränken ohne Feuerwiderstand ist sicherzustellen, dass die entsprechenden Lagerräume baulich feuerbeständig abgetrennt sind. Zusätzlich kann in solchen Fällen der Einbau einer Brandmelde- und/oder Feuerlöschanlage erforderlich sein.
Viele der ADESATOS Li-Ionen-Sicherheitsschränke können direkt ab Lager innerhalb von wenigen Tagen versendet werden. Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gerne bei der Lösung Ihrer individuellen Anforderung zur Batterielagerung.

Für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus gibt es keine allgemeinen gesetzlichen Vorschriften, aber Empfehlungen von Organisationen wie dem Verband der Schadenversicherer (VdS).

Brandschutz

  • Lagerort: Lagern Sie Akkus außerhalb von Wohnbereichen und mit Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien.
  • Sicherheitsabstand: In nicht-automatik-löschanlagen-geschützten Bereichen ist ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu brennbaren Materialien einzuhalten.
  • Beschädigte Akkus: Beschädigte oder defekte Akkus müssen umgehend aus dem Lagerbereich entfernt und in einem sicheren Abstand oder einem separaten, brandschutztechnisch abgetrennten Bereich zwischengelagert werden.
  • Brandschutzmaßnahmen: Für den gewerblichen Bereich sind VdS-Richtlinien eine gute Orientierung. Diese empfehlen oft spezielle Sicherheitsmaßnahmen wie Brandschutzschränke oder automatische Löschanlagen. 

Schutzziele:

  • Schutz der Akkus bei einem Brandereignis außerhalb des Schranks, um zusätzliche Gefahren durch das gelagerte Material zu vermeiden.
  • Schutz bei einem Brand im Inneren des Schranks, um Zeit für die Evakuierung von Personen in der Umgebung zu gewinnen und das Einleiten von Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr zu ermöglichen.

So funktioniert das Aerosol-Löschgeneratoren-System
Aerosol-Löschsysteme stellen eine moderne und umweltfreundliche Methode zur schnellen und effizienten Brandbekämpfung dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Löschverfahren wie Wasser oder Gas basiert diese Technologie auf einem chemisch aktiven Löschmittel, das direkt in den Verbrennungsprozess eingreift und diesen gezielt unterbricht.

Was ist ein Aerosol?
Ein Aerosol ist eine feine Mischung (kolloidale Suspension) aus festen Partikeln, die in Luft oder Gas verteilt sind. In einem Aerosol-Löschsystem wird dieses Aerosol durch die kontrollierte Verbrennung eines festen Wirkstoffs im Generator erzeugt – einer speziellen, kaliumhaltigen Verbindung.

Beim Auslösen wandelt sich dieser Wirkstoff in ein schnell expandierendes, kondensiertes Aerosol um. Es besteht überwiegend aus Kaliumcarbonat (K₂CO₃, dem aktiven Löschstoff), Stickstoff (N₂, inertes Gas), Wasserdampf (H₂O) sowie geringen Anteilen weiterer Trägergase. Dieses Aerosol verteilt sich im Schutzbereich und dringt direkt in den Brandherd ein.

Wie löscht Aerosol?
Im Brandherd reagiert der aktive Löschstoff mit den Flammen: Aus dem Kaliumcarbonat entstehen Kalium-Radikale (K*), die sich mit freien Radikalen im Feuer – beispielsweise Hydroxylradikalen (OH·) – verbinden. Dadurch entstehen stabile Verbindungen wie Kaliumhydroxid (KOH), welche die chemischen Reaktionsketten der Verbrennung unterbrechen. Auf diese Weise wird das Feuer effektiv gelöscht, ohne den Sauerstoffgehalt der Umgebung wesentlich zu reduzieren.

Zusätzlich kann KOH mit Kohlendioxid (CO₂) reagieren und erneut stabiles Kaliumcarbonat (K₂CO₃) bilden. Die dabei entstehenden Partikel sind äußerst fein – kleiner als fünf Mikrometer (μm) – und verbleiben kurzzeitig in der Luft, wodurch der Löscheffekt weiter verstärkt wird.